Zwei grundlegende Feststellungen führten in der Vergangenheit vermehrt dazu, auch das Thema Katastrophenschutz wieder stärker in den Fokus zu nehmen.
Natürlich waren die Vorgänge um die Ukraine ein erster Auslöser hierfür, aber auch die verstärkten Wetterkapriolen forderten ein verstärktes Nachdenken über das Thema Katastrophenschutz.
Wie Ihnen bereits mitgeteilt wurde, hat sich die Verwaltungsgemeinschaft Gerzen auf entsprechende Ereignisse insoweit vorbereitet, als Leuchttürme definiert wurden, d. h. öffentliche Gebäudeeinheiten, die im Katastrophenfall auch für die Bevölkerung zugänglich gemacht und vom Stromnetz unabhängig betrieben werden können. Dies ist mittlerweile umgesetzt, erste Tests werden diesbezüglich vorbereitet.
Damit allein war es allerdings nicht getan. Nachdem der Katastrophenschutz bei den Landkreisen und Bezirken verortet ist, diese aber ohne Beistand der Gemeinden und die Hilfe der Feuerwehren und Bauhöfe vor Ort überfordert wären, wurde empfohlen, auch die Gemeinden in diese Szenarien Katastrophenschutz einzubinden. Dies erforderte aber auch die von terrestrischen Strukturen unabhängige Erreichbarkeit, wenigstens der Verwaltungsgemeinschaft Gerzen. Auch dies ist mittlerweile umgesetzt. Über das K-FUNK-Netz sind wir nun an die Strukturen des Landratsamtes Landshut angebunden. Dies bedeutet, dass wichtige Mitteilungen unabhängig von E-Mail, Fax oder Telefon direkt per Funk an uns weitergeleitet werden können. Im Rathaus der VG Gerzen kann dann der Einsatz von THW, Feuerwehr, Bauhöfen und Sanitätsdienst nun ebenfalls koordiniert werden.
Der Funkbetrieb braucht keine Verkabelungen oder Bodenstationen. Lediglich die Funkgeräte müssen im Fall der Fälle geladen werden, was aber über die Leuchttürme gewährleistet ist.

Hoffen wir, dass diese Szenarien maximal im Testbetrieb durchgespielt werden müssen.






