Der Breitbandausbau in den sieben beteiligten Gemeinden, Aham, Gerzen, Kröning, Schalkham, Adlkofen, Geiselhaußsen und Niederaichbach befindet sich auf der Zielgeraden. Nur noch wenige der insgesamt 1.749 Adressen müssen bautechnisch an das Glasfasernetz der ESB angeschlossen werden.
Seit September 2023 ist der Breitbandpate der Verwaltungsgemeinschaft Gerzen, Geschäftsstellenleiter Klaus Hoffmeister, damit beauftragt, den Breitbandausbau in den genannten sieben Gemeinden voranzutreiben.
Gestartet wurde im Jahr 2023 mit dem sogenannten Weiße Fleckenprogramm. Ein halbes Jahr später konnte das Programm geswitcht werden in der sogenannte Graue Fleckenprogramm. Somit können nun entlang der Hauptausbautrassen Anwesen ausgebaut werden, die derzeit mit weniger als 100 MBit Download angeschlossen sind.
Das gesamte Bauvolumen beläuft sich mittlerweile auf knapp 30 Millionen €, von denen der Netzbetreiber rund 2,5 Millionen € eigenständig finanzieren muss. Die Restkosten von knapp 28 Millionen € müssen die beteiligten Gemeinden finanzieren. Diese gemeindliche Finanzmasse wird vom Bund mit 50 % und vom Freistaat Bayern mit 40 % bezuschusst. Damit verbleiben gut 2,5 Millionen zu finanzieren bei den Gemeinden. Verteilt werden diese Gemeindelasten auf Basis einer Zweckvereinbarung, die zu diesem Zweck abgeschlossen wurde, über die jeweils angeschlossenen Haushaltszahlen.
Problem bei der Finanzierung ist natürlich - wie immer in öffentlichen Zuwendungsverfahren - die notwendige Vorfinanzierung durch die Gemeinden. Rechnungen, die seitens des Netzbetreibers gestellt werden, müssen innerhalb kurzer Fristen beglichen werden. Der Auszahlungsnachweis kann dann beim Bund vorgelegt werden; und erst mit anteiligen Fördermittelbescheid seitens des Bundes können die Mittel beim Freistaat Bayern abgerufen werden. „Eigentlich ein unhaltbarer Zustand, wollen doch Bund und Freistaat Bayern den Breitbandausbau massiv unterstützen!“, so Breitbandpate Klaus Hoffmeister.
Aktuell liegt bereits seit wieder zwei Monaten ein zweiter Änderungsantrag bei der Beratungsgesellschaft des Bundes, PricewaterhouseCoopers (PwC). Hier muss erneut an mehrfachen Stellen auf das Tempo gedrückt werden, da die Prüfroutinen bei dieser Beratungsgesellschaft exorbitant lang ausfallen. Bereits der erste Änderungsantrag erforderte viereinhalb Monate Bearbeitungszeit dort! Mit diesem sicherlich letzten Änderungsantrag innerhalb dieses Ausbauverfahrens sollen insgesamt 49 weitere Adressen an das Breitbandnetz angeschlossen werden. Wir hoffen, dass die Zustimmung zu diesem weiteren Ausbau in diesen Tagen vorliegen wird, damit auch diese Adressen noch zügig ausgebaut werden können. Das Subunternehmen des Netzbetreibers, die Firma Streicher, hat nur noch wenige Tiefbauarbeiten zu leisten, sodass die Zeit diesbezüglich drängt.
M-net ist in Sachen Anschlussbuchung unterwegs
Um dieses Glasfaser-Netz auch nutzen zu können, ist zwingend ein Vertrag mit dem Diensteanbieter M-net abzuschließen.
Zu diesem Zweck informiert der Netzbetreiber, die ESB, per Brief alle Anschlussnehmer, ab wann und über wen dieser Anschluss gebucht werden kann. Hierfür gibt es verschiedene Möglichkeiten:
Die Beauftragten der M-net sind derzeit unterwegs und werden automatisch auf die potentiellen Anschlussnehmer zukommen. Dies kann sich zeitlich natürlich noch in die Länge ziehen.
Alternativ dazu können die Kontaktadressen in dem Schreiben der ESB genutzt werden; mit den dort genannten Personen können Direkttermine vereinbart werden.
Weitere Möglichkeit ist die Kontaktaufnahme über die Internetseite der M-net; auch über diese Option können Anschlussverträge gebucht werden.
Keinesfalls sollten bestehende Verträge mit anderen Netzbetreibern oder Diensteanbietern gekündigt werden, da sonst nicht gewährleistet ist, dass die bestehenden Rufnummern auf die M-net übertragen werden können. Diesen sogenannten technischen Umzug erledigt die M-net für alle Anschlussnehmer.
Selbstverständlich ist der Anschluss nicht zwingend sondern freiwillig; sofern jedoch der Glasfaseranschluss genutzt werden soll, ist ein Umzug zur M-net unumgänglich.
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Breitbandpate Klaus Hoffmeister breitband@gerzen.de Tel 08744 9604-34 |







