Mobilfunk

Dez 2020

 

Immer wieder klagen Bürgerinnen und Bürger über den mangelhaften Ausbau  des Mobilfunknetzes in der Verwaltungsgemeinschaft Gerzen.

 

Auch für diesen Ausbau hat der Bund  ein entsprechendes Förderprogramm aufgelegt. Der Freistaat Bayern begleitet dieses Förderverfahren  mit seinem  Mobilfunkzentrum an der Regierung der Oberpfalz in Regensburg. Förderfähig ist der Ausbau von weiteren Mobilfunkstandorten dort, wo sich entsprechende Versorgungslücken  zeigen.

Und hier liegt das Problem:


Die zugrunde liegende Karte, die von der Bundesnetzagentur gepflegt wird, beinhaltet die Netzabdeckung  der großen Mobilfunkanbieter in Deutschland.  Wenn nun, so wie dies geschehen ist, die Netzabdeckung der drei Mobilfunkanbieter übereinandergelegt wird, dann ergeben sich tatsächlich keine bzw. nur wenige Lücken im Mobilfunknetz in Deutschland.  Dass dies völlig praxisfremd ist, erklärt sich an der Tatsache, dass  die meisten Mobilfunk-Nutzer nur eine einzige Karte in ihren Telefon nutzen  und eben nicht die Karten aller drei großen Netzbetreiber. Demzufolge kommt es - je nach Netzpartner - zu entsprechenden Versorgungslücken.  Leider wird sich an dieser Tatsache so schnell nichts ändern.

 

Vielmehr bleibt es wieder den Gemeinden überlassen, hier im Wege sehr teurer Messungen festzustellen, wo Lücken im Mobilfunknetz tatsächlich vorliegen.  Da für diese Messungen grundsätzlich 5-stellige Beträge aufgerufen werden,  wurde diesbezüglich bis dato noch nichts unternommen.

 

Demgegenüber stehen zwei Bereiche in der Verwaltungsgemeinschaft Gerzen, die auch nach der Karte der Bundesnetzagentur eines weiteren Mobilfunkstandortes bedürfen. Es ist dies zum einen die Gemeinde Aham mit ihrem Raumbereich um Berghofen, Prosmering und Wimm. Es ist dies zum zweiten die Gemeinde Schalkham mit ihrem Bereich um Johannesbrunn und Guntersdorf.  Letztere Gemeinde hat sehr schnell einen entsprechenden Förderantrag gestellt und war die vierte Gemeinde im Freistaat Bayern, die dieses Programm  zugestanden bekommen hat. Bis zu 500.000 € Fördermittel werden hier seitens des Freistaates Bayern vorgehalten.  Im Rahmen der ersten Maßnahmen hat die Gemeinde Schalkham die Mobilfunkbetreiber aufgefordert , sogenannte Suchkreise zu übermitteln. Anhand dieser Suchkreise sollen für den jeweiligen Mobilfunkanbieter optimale Standorte für den weiteren Netzausbau  gefunden werden. Diese Suchkreisanfrage liegt mittlerweile beantwortet vor; die  Mobilfunkbetreiber hätten sich sogar auf einen Standort in der Nähe von Johannesbrunn verständigt.


Natürlich ist der Mobilfunk an sich nach wie vor in Diskussion. 

 

Einerseits werden in der Bevölkerung nach wie vor Bedenken geäußert, gegen einen weiteren Mobilfunkausbau , andererseits werden ebenso aus der Bevölkerung weitere Ausbaumaßnahmen gefordert, da nahezu  jeder mittlerweile entsprechende Mobiltelefone  nutzen muss bzw. nutzen will.  Der Gemeinderat der Gemeinde Schalkham hat daher in seiner letzten Sitzung noch keinen Grundsatzbeschluss für oder gegen einen weiteren Mobilfunkausbau getroffen . Vielmehr wurde festgelegt, eine gemeindeweite Bürgerbefragung  zu diesem Thema zu starten. Diese Umfrage soll in den letzten Wochen des Kalenderjahres 2020 gestartet werden.  Das Ergebnis wird auf alle Fälle eine Entscheidungsgrundlage  für die weiteren Maßnahmen bilden.

 

In der Gemeinde Aham wurde diese Sache zunächst zurückgestellt, da im fraglichen Bereich derzeit ein eigenwirtschaftliche Ausbau seitens der Telekom auf Gebiet des Marktes Gangkofen erfolgt.  Hier musste erst abgeklärt werden, ob und inwieweit diese eigenwirtschaftliche Ausbau der Telekom die Netzlücken  im Bereich der Gemeinde Aham abdecken wird. Mittlerweile ist klar, dass diese Netzabdeckung nicht ausreichend erfolgen wird, so dass eine erneute Suchkreisanfrage an die Mobilfunkbetreiber gerichtet wurde. Das Ergebnis hierzu bleibt abzuwarten.

 

An dieser Stelle sei unser Breitbandpate zitiert:

 

„Breitbandausbau und Mobilfunkausbau könnten eigentlich Spaß machen,  da sie für unsere Bürgerinnen und Bürger einen echten Mehrwert darstellen würden.  Unter den gegebenen Umständen sind diese Themen  allerdings nur geeignet, Frustration zu erzeugen."

 

Ihnen allen sei allerdings versprochen:

Wir bleiben dran!

 

Suchkreiskarte

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